Garten und Pflanzen sind meine Leidenschaft. Auf dieser Seite erscheinen ergänzend zur Homepage in unregelmäßigen Abständen aktuelle Beiträge aus meinem Garten und so manches mehr.

30. November 2008

Ihr Lieben,
ich bin überwältigt über die große Anzahl von Kommentaren, Emails, Gästebucheinträgen und auch Beiträgen in Foren, die mich sehr getröstet haben. Nicht nur aus dem deutschsprachigen Raum, sondern von überall in der Welt habe ich ganz wundervolle und warmherzige Zuschriften bekommen. Ich werde nicht alle Blogs besuchen können, deshalb möchte ich hier ganz herzlich

VIELEN DANK

sagen an alle, die so lieb an Micky und mich gedacht haben in dieser schweren Zeit. Euer Zuspruch hat mir und auch insbesondere meinem jüngeren Sohn, der sehr an Micky hing, wirklich viel geholfen.
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Karla aus Washington hat ihre Zuneigung für meinen Micky auf ganz besondere Weise gezeigt.
Dein wundervoller Post und deine Mail hat mich tief gerührt, liebe Karla und du hattest so recht. Es war sehr tröstlich zu erfahren, dass du und deine Kittyfreunde mir in diesen Stunden trotz der räumlichen Entfernung so nah waren.

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Micky has gone to the rainbow bridge.
His wound was too great and his body would no longer work.
When a beloved cat leaves our world,
the wound left in our hearts seems unbearable.
They that our hearts once loved, are never forgotten..

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Auch meine Blogfreundin Birgit hat in ihrem letzten Post noch einmal sehr liebevoll an Micky gedacht und so tröstende Worte für mich gefunden. Liebe Birgit, danke dafür und fühl dich gedrückt.

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„Ich will dir ein kleines Kätzchen für eine Weile
leihen“,
hat Gott gesagt.
„Damit du es lieben kannst, solange es lebt,
und trauern, wenn es tot ist.

Vielleicht für zwölf oder vierzehn Jahre,
vielleicht auch zwei oder drei
wirst du drauf aufpassen, für mich,
bis ich es zurückrufe?

Sie wird dich bezaubern,
um dich zu erfreuen,
und sollte ihr Bleiben nur kurz sein,
du hast immer die Erinnerungen,
um dich zu trösten.

Ich habe auf der ganzen Welt
nach dem richtigen Lehrer gesucht.
Und von allen Leuten, die die Erde bevölkern,
habe ich dich auserwählt.

Willst du ihr all deine Liebe geben
und nicht denken, daß deine Arbeit umsonst war?
Und mich auch nicht hassen,
wenn ich das Kätzchen zu mir heim hole?“

Mein Herz antwortete:
„Mein Herr, dies soll geschehen.
Für all die Freuden, die das Kätzchen bringt,
werde ich das Risiko der Trauer eingehen.

Wir werden sie mit Zärtlichkeit beschützen
und sie lieben, solang wir dürfen.
Und für das Glück, das wir erfahren durften,
werden wir für immer dankbar sein.

Aber solltest du sie früher zurückrufen,
viel früher als geplant,
werden wir die tiefe Trauer meistern
und versuchen zu verstehen.

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Dieses anrührende und sehr nachdenkenswerte Gedicht hat mir Huebi geschickt.
Lieber Huebi, als ich das Gedicht gelesen habe, hatte ich Tränen in den Augen.
Es ist ganz wundervoll und ich zeige es hier, weil es vielleicht auch andere Katzenbesitzer in dieser Situation einmal etwas trösten kann.

Für alle die es nicht wissen, sei hier erwähnt, dass Huebi einer der Admins eines sehr empfehlenwerten, neuen Gartenforums ist.
Schaut doch mal rein in die Gartenräume...

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28. November 2008

Ein trauriger Tag


Ich muss euch eine sehr traurige Nachricht überbringen. Alles Hoffen, Bangen und Beten hat zum Schluss nicht mehr geholfen, mein kleiner, sehr geliebter Micky wartet jetzt an der Regenbogenbrücke auf mich.
Ich war gezwungen, eine der schwersten Entscheidungen meines bisherigen Lebens zu treffen. Ich bin unendlich traurig, weiß aber tief in meinem Herzen, dass sie richtig für Micky war.
Seit dem letzten Wochenende ging es ihm schlechter. Kot konnte er überhaupt nicht mehr absetzen und plötzlich machte auch die Blase Probleme. Am Montag haben wir ihn dann sofort zum Tierarzt gebracht.
Sein Darm musste künstlich entleert werden, weil dieser keinerlei Bewegung mehr zeigte. Natürlich mussten wir ihn wieder dort lassen. Für Micky muss das die Hölle gewesen sein. Er kam ja als wilder Streuner zu uns und er mochte nie fremde Menschen um sich haben, hatte immer große Angst vor ihnen. Wir waren die einzigen Menschen, zu denen er Vertrauen hatte. Wenn wir Besuch bekamen, verzog er sich lieber in den Keller bis die Luft wieder rein war. Und hier war er fremden Menschen ausgeliefert, die ihm schlimme Dinge antun mussten.
Er hockte ständig voller Angst zusammengekauert ganz hinten in der Box und versuchte sich in der Katzentoilette zu verstecken. Sein Fell war glanzlos und struppig. Wer sich mit Katzen auskennt, weiß, dass es ein schlechtes Zeichen ist, wenn sie keine Fellpflege mehr betreiben.
Ich habe gespürt, dass er sich freute, wenn ich ihn besuchte. Er hat mich tapfer "angelächelt", in dem er mich mit traurigen Augen ständig anblinzelte und wollte gestreichelt werden und schnurrte ununterbrochen. Es hat mir das Herz gebrochen, dass ich ihn nicht einfach mit nach Hause nehmen konnte!
Aber das ging beim besten Willen nicht mehr. Er litt unter starken Schmerzen und der TA sagte mir, dass es sehr schlecht um ihn steht. Seine Werte waren miserabel, gefressen hat er auch nur noch wenig. Es wäre noch möglich gewesen, Micky aufzuschneiden und den Darm zu massieren und zu hoffen, dass der dadurch wieder "anspringt" oder ein drastisches Medikament zu verabreichen, das den Darm reizt, aber mit dem großen Risiko, dass der Darm dadurch reißt.
Trotzdem hätte er bei beiden Möglichkeiten nur 5% Überlebenschancen gehabt.
Nach einer schlaflosen Nacht in der ich hin- und hergerissen war, bin ich dann schweren Herzens zu der Überzeugung gekommen, dass ich Micky diese Torturen ersparen will, dass er nicht noch mehr leiden soll. Er hätte diese Angst und Panik dort nicht mehr lange ausgehalten. Die letzten Wochen waren schon schlimm genug für ihn.
Jetzt muss er keine Schmerzen mehr aushalten, mehr kann ich jetzt nicht darüber schreiben, nur noch, dass wir ihn morgen im Garten begraben werden und zwar dort, wo er besonders gerne lag und alles beobachtete.
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Ganz herzlich möchte ich mich noch mal bei euch allen bedanken. Eure lieben Kommentare haben so gut getan in dieser schweren Zeit.
Besonders berührt hat mich der liebevolle Post über Micky im Blog von Birgit. Dafür danke ich dir von ganzem Herzen, liebe Birgit.
Jetzt habe ich erfahren, dass sogar in den USA für Micky alle Daumen und Pfötchen gedrückt wurden. Karla hat in ihrem Blog Micky einen Post gewidmet. Viele liebevolle Kommentare von Katzenfreunden aus Amerika habe ich daraufhin bekommen. Ich bin überwältigt über diese Anteilnahme. Ganz herzlichen Dank euch allen. Liebe Karla und liebe Peachy auch euch danke ich von ganzem Herzen.
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23. November 2008

Ewigkeitssonntag

Heute ist der Toten- oder Ewigkeitssonntag. An diesem letzten Sonntag im Kirchenjahr gedenken evangelische Christen ihrer Verstorbenen.
Auch ich besuche heute den Friedhof, um das Grab meiner Eltern zu schmücken. Obwohl sie schon vor zehn bzw. neun Jahren verstorben sind, fehlen sie mir immer noch sehr.
Die Grabgestecke mache ich fast immer selbst. Ich finde das sehr viel persönlicher.
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Mein GG wird heute mit seiner Mutter und seinen Schwestern den Gottesdienst besuchen. Sein Vater verstarb im Mai. Deshalb wird dessen Name zusammen mit den Namen aller Verstorbenen des letzten Kirchenjahrs unter Glockengeläut verlesen und ihrer gedacht.
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Erst in der Woche nach dem Totensonntag fange ich damit an, die Weihnachtsbeleuchtung und - dekorationen auszupacken und das Haus zu schmücken.
Ich wünsche euch eine schöne Woche und nicht allzu schlimmes Winterwetter.
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21. November 2008

Ein Zwischenbericht...

Zuerst einmal ganz herzlichen Dank für eure lieben Wünsche und für euer Mitleiden. Ich bin richtig überwältigt über eure große Anteilnahme. Das hat in dieser Situation so gut getan!
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Am Dienstag konnte ich Micky vom Tierarzt abholen und ich soll ihn vorerst einmal zu Hause beobachten. Viel kann ich noch gar nicht berichten, er lahmt nicht mehr ganz so schlimm, aber der Darm macht mir großen Kummer. Immer noch funktioniert er nicht richtig und Micky hat ganz, ganz große Probleme damit, Kot abzusetzen.
Ich hoffe wirklich sehr, dass sich das doch noch bessert, denn so wie es augenblicklich ist, kann ich Micky nicht mehr aus den Augen lassen, weil ich ständig hinter ihm her putzen muss. Leider verliert er überall Köttelchen und er pinkelt auch überall hin. Dementsprechend „duftet“ das ganze Haus. Das hat der Tierarzt wahrscheinlich gemeint mit seiner Bemerkung, dass man mit einer inkontinenten Katze nicht leben kann.
Man sieht ihm an, dass er starke Schmerzen hat. Sein Bauch ist sehr aufgebläht. Er ist derzeit ein sehr unglücklicher Kater. Er will ständig raus, miaut stundenlang vor der Haustür. Der Tierarzt meinte, dass ich ihn rauslassen soll. Deshalb durfte er heute vormittag das Haus verlassen und er war vier Stunden lang unterwegs. Ich befürchtete schon, dass er gar nicht mehr zurückkommt.
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Noch will ich die Hoffnung nicht aufgeben, noch hoffe ich, dass sich sein Darm wieder regeneriert und er wieder gesund werden kann. Sobald sich etwas Neues ergibt, sei es zum Guten oder auch zum Schlechten, werde ich es euch natürlich sofort mitteilen.
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Leider habe ich immer noch sehr wenig Zeit und habe es nicht geschafft, eure Blogs zu besuchen, weil ich in meiner freien Zeit überwiegend mit Micky beschäftigt bzw. nicht gerade in bester Stimmung bin.
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Noch einmal ganz lieben Dank für euer Daumen drücken...
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15. November 2008

Micky...

Unser Micky war fünf Tage verschwunden. Am Mittwoch nachmittag habe ich ihn dann schwer verletzt im Nachbargarten unter einer Hecke entdeckt. Er konnte kaum laufen und war völlig erschöpft, aber äußerlich unverletzt.
Der Tierarzt vermutete einen Beckenbruch aufgrund eines Sturzes
oder Autounfalls. Da Micky aber auch noch eine schlimme Darminfektion und einen aufgeblähten Bauch hatte, bekam er erst einmal zwei Tage lang ein schmerzstillendes Medikament und ein Antibiotikum gespritzt. Heute habe ich ihn dann zum Röntgen und zu einer intensiven Untersuchung unter Betäubung zum Tierarzt gebracht.
Als ich ihn dann um 11Uhr wieder abholen wollte, bekam ich eine schlechte Nachricht. Es ist kein Beckenbruch sondern eine Schussverletzung! Ein sogenanntes Diabolo-Projektil steckt in der Gesäßmuskulatur und ist jetzt nicht das Problem. Es würde sich mühelos verkapseln. Große Probleme macht der Darm. Wie es aussieht, wurde der durch das Geschoss verletzt. Der Schließmuskel ist nicht geschlossen und der Enddarm arbeitet wohl zur Zeit gar nicht. Außerdem blutet er bei jedem kleinen "Knöttelchen", das er unter größten Schmerzen rauspresst. Ich musste Micky in der Praxis lassen, damit er dort in den nächsten Tagen beobachtet werden kann. Wenn sich in den nächsten Tagen nichts ändert, wird er es wahrscheinlich nicht überstehen und ich muss mir darüber Gedanken machen, ihn in diesem Fall von seinen Schmerzen erlösen zu lassen...
Ich bin unendlich traurig, aber auch wahnsinnig wütend auf den, der Micky das angetan hat.

In den letzten Tagen bin ich leider wegen der intensiven Betreuung von Micky und der Sorge um ihn überhaupt nicht dazu gekommen, meine Blogrunde zu machen oder einen neuen Post vorzubereiten. Ich denke, ihr habt Verständnis dafür. Ich werde auf jeden Fall versuchen, die Blogbesuche schnellstens nachzuholen.
Ein schönes Wochenende wünsche ich euch allen...und bitte drückt uns die Daumen, dass das hier nicht die letzten Fotos von unserem Micky waren :-(
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3. November 2008

Die letzten Blüten

In den letzten Tagen nutzte ich das trockene Wetter aus, um wohl zum letzten Mal in dieser Gartensaison, ein paar Aufnahmen zu machen. Mit ein bisschen Wehmut ging ich durch den Garten, wohlwissend, dass es lange dauern wird, bis man wieder frisches Grün sehen kann.

Bisher hatten wir bei uns richtig Glück mit dem Wetter, denn wir hatten weder Nachtfrost noch Schnee und so blühen tatsächlich neben ein paar Stauden auch noch ein paar einjährige Blumen.

Die weiße Kissenaster habe ich erst seit dem letzten Jahr und zum Glück ist sie wirklich so schön niedrig, wie ich sie gerne haben wollte. Zusammen mit der Dauerblüherin Katzenminze rahmt sie das alte Sieb mit den Dachwurzen ein. Inzwischen habe ich die Wurzen trockener gestellt.
Am schönsten sieht jetzt noch das schmale Beet im Vorgarten aus. Die Rose Sommerwind blüht hier immer unermüdlich ohne Pause bis zum ersten Frost durch.

Jetzt wo der Garten wieder sehr viel kahler aussieht, geraten die Dekorationen mehr ins Blickfeld. Die drei Terrakotta-Vögelchen waren im Sommer fast ganz unter der Rose The Fairy verschwunden.

Die Sonnenbraut hat eine sehr lange Blütezeit. Vereinzelt kann man auch jetzt noch Blüten finden.

Fetthennen liebe ich sehr, weil sie das ganze Jahr eine gute Figur im Beet machen. Ich schneide sie immer erst im Frühjahr zurück. Die Blütenstände sehen auch noch im Winter schön aus.

Ein toller Farbtupfer sind schon seit Wochen die orangen Hagebutten der Aprikola -Rose. Ich habe schon viele zum Dekorieren abgeschnitten.

Leonardo da Vinci hat zwar so gut wie kein Laub mehr, aber ein paar Blüten kann man noch bewundern.

Einfach schön ist dieses Blau! Nächstes Jahr brauche ich mehr Geranium... ;-)

Und auch das Blau des Eisenhuts kann sich sehen lassen.

Von der Pomponella-Rose habe ich zwei Stück. Beide haben mir sehr viel Freude gemacht - lange Blütezeit und frei von Pilzkrankheiten. Diese Rose kann ich wirklich empfehlen.

Auch Schneewittchen hat sich im Kübel auf dem Balkon richtig gut gemacht. Sie hatte zwar etwas Mehltau, aber der gefürchtete Sternrußtau machte sich erst Mitte Oktober an wenigen Blättern bemerkbar. In den Jahren zuvor im Beet hatte sie ja meistens deswegen schon Ende Mai/Anfang Juni ganz viele Blätter verloren.

Dieses Löwenmäulchen erfreute mich und viele Hummeln jetzt schon zwei Sommer lang mit seinen Blüten. Ob es noch einen dritten geben wird?
Der "Herr des Hügels"...Micky's derzeitiger Lieblingsplatz wenn es nicht regnet. Von hier kann er den ganzen Garten überblicken und auf evt. Eindringlinge in sein Revier sofort reagieren. Der Erdhaufen von den Pflasterarbeiten wird wohl über Winter noch liegenbleiben müssen.
Das "Herbstkleid" der japanischen Säulen-Zierkirsche "Amanogawa" kann sich sehen lassen. Ich finde es fast so schön wie die Blüten im Frühling.
Schön sehen jetzt die Weintrauben in Nachbar's Kirschbaum aus. Wir haben ein paar Trauben probiert, aber da sie irgendwie nach Seife schmecken, ernteten wir sie nicht weiter ab. Die Vögel werden sich hoffentlich darüber freuen.
...und natürlich muss auch bei diesem Post eine Fuchsie dabei sein. Ich habe immer noch nicht alle zurückgeschnitten, weil sie so schön blühen. Einige stehen jetzt tatsächlich noch draußen und das Anfang November! Ich glaube, das hatte ich noch nie.


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