Garten und Pflanzen sind meine Leidenschaft. Auf dieser Seite erscheinen ergänzend zur Homepage in unregelmäßigen Abständen aktuelle Beiträge aus meinem Garten und so manches mehr.

9. Oktober 2009

Die Kirschen in Nachbars Garten...


...sind in diesem Fall rote Weintrauben, die allerdings bis hoch in den Kirschbaum hinein wachsen und jetzt sehr verlockend leuchten. ;-)
In diesem Post  hatte ich ja im letzten Jahr über dieses Nachbargrundstück berichtet. Getan hat sich seitdem nichts, wir schneiden weiterhin alles was auf unser Grundstück herüberwächst, ab. Die Weintrauben haben wir kürzlich gekostet und für gut befunden. Deshalb wollten wir das erste Mal einige für uns ernten.

Denn sind diese schönen Früchte nicht viel zu schade, um sie verkommen zu lassen? Selbst die Vögel schaffen es nicht, alle zu verspeisen. So viele sind das immer.


Also machte sich GG vor einigen Tagen wagemutig daran, die Trauben in Nachbars Garten zu pflücken.

 
Derweil stand Caio von seinem Aussichtspunkt, der Fensterbank im 1. Stock, aufmerksam "Schmiere". Kein Geräusch, keine Bewegung entgeht ihm von hier aus und ganz sicher hätte er GG lautstark gewarnt, wenn sich jemand unbemerkt genähert hätte. ;-))


Nun und das war die Beute - ein ganzer Korb voller leckerer Früchte. Etwa die Hälfte verarbeitete ich am nächsten Tag zu Gelee. Aber auch frisch gegessen ließen wir sie uns schmecken. Und natürlich wissen wir, dass der Nachbar nichts dagegen hat, wenn wir ein paar Trauben pflücken. Er hatte es uns vor Jahren sogar schon mal angeboten.


Das Marmelade kochen wird doch wohl nicht zur neuen Sucht bei mir werden!? :-))
Nein, für dieses Jahr reicht es jetzt, aber es macht wirklich Spaß und das Traubengelee hat wirklich ein besonders gutes Aroma. Sehr zu empfehlen!


Übrigens wollte es der Zufall, dass der Nachbar ein paar Tage später tatsächlich mit einem Begleiter wieder mal zum Trauben pflücken hierher kam - nach vielen Jahren! Die paar, die GG gepflückt hatte, fielen aber nicht ins Gewicht und sie rückten nach einiger Zeit mit einigen gut gefüllten Eimern wieder ab. Nur für die armen Vögel ist leider nicht mehr viel übrig geblieben in diesem Jahr.

Ich wünsche allen ein wunderschönes Wochenende.