Garten und Pflanzen sind meine Leidenschaft. Auf dieser Seite erscheinen ergänzend zur Homepage in unregelmäßigen Abständen aktuelle Beiträge aus meinem Garten und so manches mehr.

29. Dezember 2010

Zum Jahreswechsel


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Mit diesem letzten Beitrag im Jahre 2010 möchte ich mich bei allen Freunden meines Blogs ganz herzlich für die zahlreichen Besuche und netten Kommentare bedanken.
Auch dass ich inzwischen einige treue LeserInnen außerhalb der Bloggerwelt gewonnen habe, die regelmäßig und meistens still hier reinschauen, freut mich natürlich sehr.
Euch allen wünsche ich einen smiles ins Jahr 2011.  smilie



Ich habe kürzlich gelesen, dass der "gute Rutsch" nichts mit einem "Hinüberrutschen" ins neue Jahr zu tun hat, sondern auf das hebräische Wort "rosch" zurückgeht, das "Anfang" bedeutet, also den Beginn des neuen Jahres.

Herzliche Grüße
Angelika

26. Dezember 2010

Nun sind die Weihnachtsfeiertage leider auch schon fast wieder Vergangenheit und ich möchte euch 
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sagen für die zahlreichen Weihnachtsgrüße und -wünsche, die mich auf verschiedenen Wegen erreicht haben. Ich habe mich sehr darüber gefreut und war auch sehr überrascht, dass zu meinem letzten Post so viele nette Kommentare gekommen sind. Damit hätte ich, nach dem mein Blog so lange "still" war, gar nicht gerechnet. 
Es ist schön zu wissen, dass man im Bloggerland von vielen doch nicht so schnell vergessen wird und ich danke allen ganz herzlich dafür. Ich weiß das sehr zu schätzen, ihr Lieben. :-)

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Dieses Jahr hatte ich sehr viel in weiß und silber dekoriert. Einiges davon habe ich ja schon gezeigt. Aber auch die Farbe Rot mag ich immer noch sehr - und das übrigens nicht nur zur Weihnachtszeit. 
Nun also zum letzten Mal ein paar weihnachtliche Eindrücke aus dem Hause "Fuchsienrot" ;-)


Habt einen guten Start in die Nachweihnachtswoche.

Herzliche Grüße
Angelika

23. Dezember 2010



Die Heilige Nacht
von Ludwig Thoma (1867-1921)


So war der Herr Jesus geboren
im Stall bei der kalten Nacht.
Die Armen, die haben gefroren,
den Reichen war's warm gemacht.

Sein Vater ist Schreiner gewesen,
die Mutter war eine Magd,
Sie haben kein Geld beseßen,
sie haben sich wohl geplagt.

Kein Wirt hat ins Haus sie genommen;
sie waren von Herzen froh,
daß sie noch in Stall sind gekommen.
Sie legten das Kind auf Stroh.

Die Engel, die haben gesungen,
daß wohl ein Wunder geschehn.
Da kamen die Hirten gesprungen
und haben es angesehn.

Die Hirten, die will es erbarmen,
wie elend das Kindlein sei.
Es ist eine G'schicht für die Armen,
kein Reicher war nicht dabei.


gästebuchbilder

Ich wünsche all meinen LeserInnen 
ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest. 

Herzliche Grüße
Angelika

22. Dezember 2010

Noch ein paar Weihnachtsdekos

Eigentlich wollte ich heute Fotos von meinem diesjährigen Geburtstagsausflug in den Odenwald zeigen, aber leider mussten wir den witterungsbedingt kurzfristig ausfallen lassen und dann lag ich ein paar Tage mit einer üblen Magen- und Darmgrippe flach. Zum Glück hatte ich schon einige Beiträge vorbereitet. Heute geht es mir so langsam wieder etwas besser und ich möchte wenigstens noch ein paar weihnachtliche Dekoimpressionen posten, bevor die wieder "Schnee von gestern" sind. ;-)

Deko auf dem Sideboard:


 
Es gibt so wunderweiße Nächte

Es gibt so wunderweiße Nächte,
drin alle Dinge Silber sind.
Da schimmert mancher Stern so lind,
als ob er fromme Hirten brächte
zu einem neuen Jesuskind.

Weit wie mit dichtem Demantstaube
bestreut, erscheinen Flur und Flut,
und in die Herzen, traumgemut,
steigt ein kapellenloser Glaube,
der leise seine Wunder tut.

(Rainer Maria Rilke) 




Deko auf dem E-Kamin:

So, das war's schon für heute. smiley

Herzliche Grüße
Angelika

19. Dezember 2010



 Eine der traditionellen Weihnachtspflanzen ist die Christrose (Helleborus niger).
In manchen Jahren erfreut sie uns schon in der Weihnachtszeit mit ihren Blüten. Dieses Jahr sind die Pflanzen allerdings unter den Schneemassen verborgen - eigentlich schade!
Es gibt zahlreiche Mythen und Legenden um diese schöne Staude. Nach einer Sage soll der Name Christrose so entstanden sein: 
 
Ein Hirte, unterwegs nach Bethlehem, soll so arm gewesen sein, dass er kein Geschenk für das Jesuskind dabei hatte. Da es Winter war, wuchs auch keine Blume am Wegesrand, die er hätte pflücken können. Der Hirte war darüber so traurig, dass er zu weinen begann. Als seine Tränen auf den gefrorenen Boden fielen, wuchsen aus der Erde weiße Blüten, so schön wie Rosen. Diese pflückte der Hirte und überbrachte die Christrosen überglücklich dem Jesuskind.


Christrosen-Lied

Es blüht eine Rose zur  Weihnachtszeit
draußen in Eis und Schnee.
Und wenn's in der Winternacht friert und schneit,
das tut der Rose nicht weh.

Es grünt eine Hoffnung zur Weihnachtszeit,
drinnen im Herzen still:
Dass immer und ewig so schön wie heut'
Frieden werden will.

Christrose, Christrose, Christrose, Christrose,
Blume der Heiligen Nacht!
Christrose, Christrose, Christrose, Christrose,
Die Liebe vertreibt meine Einsamkeit,
mir tut das Herz nicht mehr weh,
Es blüht eine Rose zur Weihnachtszeit
draußen in Eis und Schnee.
(Verfasser unbekannt)

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Christrose, sei willkommen! 
.
Ein Blümlein, rosenrot und weiß,
das stieg in Winterstagen
empor zur Welt trotz Schnee und Eis,
um nach der Zeit zu fragen.

"Ich möchte", sprach es mit Bedacht,
"mich nämlich gern bemühen,
fortan in jeder Heilgen Nacht
für unsern Herrn zu blühen!

Soll denn das liebe Gotteskind
nicht eine Blume grüßen?
Was kümmert mich wohl Frost und Wind?
Ich will zur Christnacht sprießen!"

Der Wunsch drang bis zum Himmelsthron -
dort ward erfüllt die Bitte!
Seitdem erwacht die Blume schon
genau in Winters Mitte!

Christrose heißt sie weit und breit
im Munde aller Frommen.
Gar bald ist wieder Weihnachtszeit -
Christrose, sei willkommen!
(Volksgut)

Für Dekorationen im Zimmer dürfen es bei mir auch gerne künstliche Christrosen sein. Das ist  natürlich Geschmacks- und Ansichtssache. Aber erstens halten die künstlichen Blüten länger ;-)) und zweitens finde ich die echten zu schade für drinnen. Es sind ja keine Zimmerpflanzen und sie halten die Raumtemperaturen nur kurze Zeit aus. Ich mag sie viel lieber draußen im Garten bewundern.


Ich wünsche allen einen wundervollen 4. Adventssonntag.
Herzliche Grüße
Angelika

13. Dezember 2010

Frankfurter Bethmännchen

Dieses Gebäck besteht hauptsächlich aus Marzipan und Mandeln und ist eine echte Frankfurter Spezialität mit einer langen Tradition. Auch bei uns darf es natürlich auf dem Weihnachtsteller nicht fehlen.

Man findet im Internet etliche Rezepte dafür. Ich verwende für unsere Bethmännchen ein ziemlich einfaches aber leckeres Rezept, das ich mal vor vielen Jahren aus einer Zeitschrift ausgeschnitten und in mein Weihnachtsbäckerei - Rezeptheft eingeklebt habe. Falls jemand Lust zum Nachbacken hat, beim Klick aufs Foto wird das Rezept zum besseren Lesen vergrößert. Bethmännchen sind wirklich ganz unkompliziert und einfach zu machen.

In Frankfurter Konditoreien werden Bethmännchen übrigens nicht nur in der Weihnachtszeit sondern ganzjährig angeboten. Sie sind ein gern gekauftes Mitbringsel aus der schönen Stadt am Main. :-)

Aber die Bethmännchen schmecken nicht nur gut, sie haben auch eine ganz interessante Geschichte. 
Hier mal eine Kurzfassung:
Der Erfinder der Bethmännchen soll ein gewisser Jacques Gautenier sein, der im 19. Jahrhundert als Koch von der Seine an den Main kam und von dem Bankier und Ratsherrn Simon Moritz von Bethmann für seine Familie eingestellt wurde.  Der Koch nannte die neue Süßigkeit zu Ehren seines Arbeitgebers "Bethmännchen". Anfänglich verzierte er die Kugeln mit vier halbierten Mandeln - für jeden der vier Bankiersöhne Moritz, Karl, Alexander und Heinrich eine. Als Heinrich im Jahre 1845 mit 24 Jahren starb, wurde eine Mandel weggelassen. Seit dieser Zeit schmücken nur noch drei Mandeln das Gebäck. Mit dieser Tradition haben die Konditoren bis heute nicht gebrochen.



Ich wünsche GUTEN APPETIT! smiley

Herzliche Grüße
Angelika

12. Dezember 2010


Heute habe ich mal etwas zum Schmunzeln für euch. ;-)

Das vertauschte Geschenk
(Autor unbekannt)

Wie Sie sehen bin ich immer noch unverheiratet. Ich war einmal verlobt. Meine Verlobung ist aber wieder schnell gelöst wurden. Wie es dazu kam, will ich Ihnen erzählen:
Weihnachten stand vor der Tür. Meine Braut und ich standen uns noch etwas fremd gegenüber. Es war daher sehr schwer, das richtige Geschenk für sie zu finden. Nach längerer Überlegung entschloss ich mich, ihr ein paar Handschuhe zu kaufen und ihr ein Briefchen zu übergeben, worin ich auf das Geschenk Bezug nahm.
In dem Geschäft kaufte ich nun aber auch noch ein paar Schlüpfer für meine Schwester - als Bruder kann ich mir das ja erlauben. Aber durch die Unachtsamkeit der Verkäuferin sind beide Geschenkpäckchen vertauscht worden, so dass meine Braut die Schlüpfer und meine Schwester die Handschuhe bekam.
Den dazugehörigen Brief will ich Ihnen vorlesen:


Liebe Eva!
Lange habe ich nachgedacht, womit ich Dir als Zeichen meiner Liebe eine Freude machen kann. Neulich merkte ich, was Du am Nötigsten brauchst. Du findest dieses im beiliegenden Päckchen. Gern wäre ich dabei, wenn Du sie das erste mal anziehst. Am liebsten zöge ich sie Dir selbst an. Verlebe glückliche Tage darin. Sie sind sehr schön und werden Dir gut gefallen. Ich habe mit Absicht eine Nummer kleiner gekauft, denn sie weiten sich mit der Zeit, und es sieht besser aus, wenn sie richtig sitzen. Die Wahl war schwer. Ein paar ganz lange waren da, jedoch ich dachte mir, je kürzer, desto besser. Auch gab es welche mit Pelzfutter, aber die sind bestimmt zu warm auf der Haut und es geht ja auf den Frühling zu, wo Du, wie ich weiß, überhaupt keine trägst. Ich wollte Dir erst lederne schenken – mit Stulpen und Motiven, entschloss mich aber für glatte aus Dederon. Verliere sie nicht. Wenn Du mal eingeladen bist, lasse sie nicht liegen. Ziehe sie daher nicht halb an und trage sie nicht heruntergeklappt. Ich habe mit Absicht Reißverschluss gewählt, falls Du's mal eilig hast. Wenn es warm ist, sieht es schick aus, wenn Du sie beim Spazieren gehen in der Hand trägst. Sie werden aber auch nicht lange sauber bleiben, denn viele Leute haben schmutzige Finger. Wenn Du sie reinigen willst, begieße sie mit Benzin und setz Dich in die Sonne. Bevor Du sie anziehst, kannst Du sie auch noch umtauschen. Die Verkäuferin passt Dir gern ein paar neue an.

Viele Grüße und viel Freude
an Deinem Geschenk wünscht Dir
Dein Liebling
Günther

...und um solche peinlichen Missgeschicke zu vermeiden, gibt es z.B. hier oder hier einige hübsche Geschenkanhänger für euch zum Ausdrucken. ;-)


Über die zwei streitenden Tassen kann ich mich immer wieder amüsieren...:-))




Habt alle einen wunderschönen und vergnüglichen dritten Adventssonntag.


Herzliche Grüße
Angelika

8. Dezember 2010

Ein ganz speziell geschmückter Christbaum...

...oder Recycling der besonderen Art. ;-))

Am Morgen des letztjährigen Heiligen Abends erhielt ich einen Anruf: "Wenn du einen besonderen Weihnachtsbaum sehen willst, komm mal rüber und bring die Kamera mit!"
Ein paar Minuten später stand ich dann vor diesem üppig geschmückten Baum. Fällt jemandem etwas Ungewöhnliches auf? :-)

Mir jedenfalls zuerst nicht, aber bei etwas genauerem Hingucken fiel dann doch der etwas ausgefallene Baumschmuck ins Auge. :-))

Der Wellensittich muss an Weihnachten wohl leider auf seine Kletterübungen verzichten, denn seine Leiter schmückt schön eingepackt den Baum. Gibt es nutzlose Verpackungen? Nein, denn in Alufolie und mit einer netten Schleife versehen, verhelfen sie dem Weihnachtsbaum zu ungeahntem Glanze. ;-))


Auch die Überbleibsel vom "Geschenkeeinpackmarathon" müssen nicht entsorgt werden und werden als Baumschmuck sinnvoll weiter verwendet...hier ein Beispiel.


Und hier noch eins. :-))



Als hübsche Girlanden dienen in Streifen geschnittene Gelbe Säcke, die bei entsprechendem Kerzenlicht gar golden leuchten. Wer braucht denn da noch Lametta und Co. ? :-))

Hier noch einmal der Baum im Ganzen. Er sieht doch richtig nett aus!

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 Er blieb übrigens genau so über Weihnachten und Neujahr im Wohnzimmer stehen und erregte sehr viel Aufmerksamkeit - viel mehr als jeder andere Baum mit noch so kostbarem Schmuck. ;-)


Die Sache hat natürlich eine Vorgeschichte.
Die Tanne war nämlich eine richtige Krücke, krumm und schepp, wie man bei uns sagt und die Hausherrin sehr erbost, dass der GG so ein Ding angeschleppt hatte. Sie dachte sich, dass zu so einem Müllbaum halt nur Müllschmuck passt und so kam er in einer Nacht- und Nebelaktion zu dieser ungewöhnlichen Dekoration. Der Haussegen hing übrigens danach nicht schief, der GG nahm es mit Humor.
Zum diesjährigen Weihnachtsbaumkauf wird er allerdings nicht alleine gehen. smilies

Herzliche Grüße
Angelika

5. Dezember 2010



Ansprache einer Kerze

Gedanken einer Kerze ...

Ihr habt mich angezündet
und schaut in mein Licht.
Vielleicht freut ihr euch
auch ein bisschen dabei.

Ich jedenfalls freue mich,
dass ich brenne.

Wenn ich nicht brennen würde,
läge ich in einem Karton mit anderen,
die auch nicht brennen.
In so einem Karton hätten wir
überhaupt keinen Sinn.

Bei euch Menschen ist das genauso.
Entweder bleibt ihr für euch, dann
passiert euch nichts.

Dann seid ihr wie Kerzen im Karton.
Oder ihr gebt Licht und Wärme.
Dann habt ihr einen Sinn.

Dann freuen sich die Menschen, dass es euch gibt.
Dann seid ihr nicht vergebens da.

Aber dafür müsst ihr etwas geben von euch selber,
vor allem von dem, was von euch lebendig ist:
von eurer Freude, eurer Traurigkeit, von euren Ängsten,
von euren Sehnsüchten, von allem, was in euch ist!

Ihr braucht keine Angst zu haben, wenn ihr dabei kürzer werdet.
Das ist nur äußerlich.
Innen werdet ihr immer heller!
(Verfasser unbekannt)





















































































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Ich wünsche euch allen einen gemütlichen 2. Adventssonntag.

Herzliche Grüße
Angelika